Presseinformation
Presseinformation Nr. 146 vom 25. September 2007
"Pluralität in der Medizin" - Vom Neben- und Miteinander unterschiedlicher Wertvorstellungen
Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin vom 27. bis 29. September 2007 in Tübingen befasst sich mit gegensätzlichen Wertvorstellungen zu ethischen Fragen in der Medizin.
(umg) Soll man an embryonalen Stammzellen forschen? Welche Form der Sterbehilfe soll erlaubt sein? Wie ist der Schwangerschaftsabbruch ethisch zu bewerten? Nicht nur in der breiten Öffentlichkeit gibt es darauf eine Vielzahl unterschiedlicher Antworten und Einschätzungen. Auch die medizinische Ethik selbst widmet sich diesem Phänomen. Auf ihrer Jahrestagung befasst sich die Akademie für Ethik in der Medizin (Präsidentin: Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen) mit der "Pluralität" in der Medizin und zu medizinisch-ethischen Fragen. Die Tagung findet vom 27. bis 29. September 2007 in Tübingen statt.
"Pluralität in der Medizin"
Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin
27. bis 29. September 2007
in Tübingen
Wie geht man mit der Pluralität an Wertvorstellungen und Therapieansätzen in der Medizin um? Ist alles erlaubt, oder wo finden sich Grenzen? Reagieren Öffentlichkeit und Politik angemessen auf die Pluralität, die sich wahrscheinlich auch in Zukunft nicht ändern wird? - Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin.
Viele Fragen im Bereich der Medizinethik sind ganz offenkundig umstritten - und das nicht nur in Deutschland. "Pluralität", also das Neben- und Miteinander einer Vielzahl an unterschiedlichen Wertvorstellungen, besteht in allen westlichen Industrienationen. Ähnlich sieht es im Bereich der ethischen Theorien aus: Neben verschiedenen Glaubensrichtungen existiert eine Vielzahl von unterschiedlichen ethischen Theorien. Auch hier herrscht "Pluralität".
"Pluralität in der Medizin" drückt sich durch ein weiteres Phänomen aus: Neben der Schulmedizin bieten viele Ärzte alternative Medizin an, nicht zuletzt weil die Menschen sich andere Wege wünschen. Zunehmend nutzen Patienten unkonventionelle Therapierichtungen. Sie tun es besonders dann, wenn sie chronisch krank und mit der üblichen Behandlung nicht zufrieden sind.
Die Akademie für Ethik in der Medizin (Präsidentin: Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen) ist eine interprofessionelle und interdisziplinäre medizinethische Fachgesellschaft mit Geschäftsstelle in Göttingen. Sie versteht sich als Forum für unterschiedliche Standpunkte und Überzeugungen
Tagungsorganisation vor Ort:
Universitätsklinikum Tübingen
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing
Telefon: 0 70 71/ 29-7 29 50, Fax: 0 70 71/ 29-51 90
Programm und weitere Informationen unter www.aem-online.de
WEITERE INFORMATIONEN:
Geschäftsstelle der Akademie für Ethik in der Medizin e.V.
Humboldtallee 36, D-37073 Göttingen
Tel. 05 51/ 39-96 80, Fax: 05 51/ 39-39 96
E-mail: info@aem-online.de
© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de
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