Verwendung der Studienbeiträge
Seit dem Wintersemester 2006/2007 werden in Niedersachsen Studienbeiträge erhoben. Die Verteilung der Studienbeiträge erfolgt nach prozentualer Aufschlüsselung der Studierenden in den Studiengängen Humanmedizin, Vorklinik, Zahnmedizin und Molekulare Medizin.
Von den eingenommenen Studienbeiträgen investierte die Medizinische Fakultät mehr als die Hälfte der Studienbeiträge in Sachkosten. Darunter wurde u.a. für die Aufstockung der Lehrbuchsammlung bereits 366.611 € eingesetzt, für die Finanzierung von MediLearn wurden bis 2012 Mittel in Höhe von 1.101.550 € freigesetzt. Das Institut MediLearn bereitet den Studierenden in Form eines Repetitoriums auf den 1. und 2. Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Physikum und Hammerexamen) vor. Durch „examen online“, ein vom Thieme Verlag entwickeltes Programm, können sich die Studierenden selbst auf das Physikum und das Hammerexamen vorbereiten. Hierfür sind bereits 62.450 € ausgegeben worden. Seit Oktober 2012 haben die Studierenden der UMG durch das Lernprogramm AMBOSS eine weitere Möglichkeit sich auf das Hammerexamen vorzubereiten. Hierbei handelt es sich um ein Pilotprojekt mit der Fa. Miamed und steht vorerst nur den Studierenden zur Verfügung, welche sich im Praktischen Jahr befinden. Jährliche Kosten 14.280 €.

(Stand März 2013)
Für die Einstellung zusätzlichen Personals sind bisher 1.952.477€ investiert worden. Dies ermöglicht nicht nur eine allgemeine umfangreiche Betreuung der Studierenden während ihres Studiums, sondern auch die Verbesserung der Lehre durch zusätzliche Tutorien. Desweiteren können Angebote geschaffen werden, wie z.B eine Kinderbetreuung für Studierende oder der Einsatz von Personal im STudIT. Durch StudIT wird Unterstützung und Hilfestellung für die Studierenden bei technischen Problemlösungen angeboten. Durch verlängerte Öffnungszeiten der Bibliothek können die Studierenden ihre Lernzeit flexibler gestalten.
Weitere Maßnahmen für die sich Studierende in besonderem Maße eingesetzt haben, sind die Vergabe von Stipendien (90.420 €), Druckguthaben, Skriptkosten (194.796 €), Materialkosten aller Art und Anschaffungen von Gerätschaften.
Bauliche Maßnahmen wie z. B. das LRC (Learning Ressourcen Center, Gesamtkosten bisher ca. 720.608 €) oder das STÄPS (Studentisches Trainingszentrum für Ärztlicher Praxis und Simulation, Gesamtkosten bisher ca. 2.476.328 €) wurden von Studierenden besonders unterstützt und bereits kurz nach Fertigstellung und Eröffnung in hohem Maße genutzt.
Als weitere Baumaßnahme ist das Studentische Trainingszentrum für die zahnärztliche Praxis und Simulation (SINUZ) in Planung. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 1,5 Mio. €.
Alle Maßnahmen, die aus Studienbeiträgen getätigt werden, erfolgen nur in Absprache mit den Studierenden.
Gesundheits-Betriebswirtin (VWA)
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