Presseinformation
Presseinformation Nr. 017 vom 02. Februar 2009
Warnstreik an der UMG: Patienten- und Notfallversorgung im Universitätsklinikum Göttingen ist sicher
Warnstreik am Dienstag, 03. Februar 2009. Vorstand UMG stellt die Notfall- und Patientenversorgung sicher.
(umg) Die Universitätsmedizin Göttingen wird im Zuge der Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst am Dienstag, 03. Februar 2009, in einigen Bereichen von einem Warnstreik der Gewerkschaft ver.di betroffen sein.
"Die Sicherung der Krankenversorgung hat bei uns höchste Priorität", sagt Priv. Doz. Dr. Günther Bergmann, Vorstand Krankenversorgung an der UMG. "Der Vorstand der UMG hat sofort alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Notfall- und Krankenversorgung unserer Patienten für den Streiktag sicher zu stellen. Unsere Patienten können also darauf bauen: Wer am Dienstag in das Uniklinikum Göttingen kommt, wird kompetent wie immer behandelt."
In den zentralen Bereichen der Patientenversorgung, Zentral-OP, Zentralsterilisation und Intensivstationen, ist die Betreuung der Patienten gewährleistet. In den patientenfernen Bereichen, wie Gastronomie, Wäscherei, Versorgungseinrichtungen, gilt für den Dienstag die Personalstärke eines Wochenfeiertagbetriebes.
Aus Sicht des Vorstandes der UMG war bei den Forderungen der Gewerkschaft ver.di die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei einem Warnstreik nicht gegeben. Dipl.-Kffr. Barbara Schulte, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration, sagt: "Ein Krankenhaus der Maximalversorgung ist kein Ort für einen ganztägigen Warnstreik in dem Umfang, wie er von ver.di vorgesehen war. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum ver.di schon zu Beginn der Tarifauseinandersetzungen das Uniklinikum Göttingen in so starkem Maße in seine Streikaktionen einbeziehen wollte und will. Wir haben ver.di darauf hingewiesen, dass die beabsichtigte Bestreikung von zentralen Einrichtungen der Krankenversorgung im Sinne unserer Patienten völlig unangemessen ist."
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