Presseinformation

Presseinformation Nr. 017 vom 01. Februar 2011

Promotor der Medizinischen Fakultät erhält höchste Auszeichnung

Albrecht-von-Haller-Medaille für den langjährigen Promotor der Medizinischen Fakultät, Professor Dr. Detlef Doenecke. Verleihung am 3. Februar 2011 im Hörsaal 542 des Universitätsklinikums Göttingen.


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22. Träger der Albrecht von Haller-Medaille: Prof. Dr. Detlef Doenecke. Foto: umg


(umg) Universitätsprofessor Dr. Detlef Doenecke, seit 1987 Professor für Biochemie an der Universitätsmedizin und von 2001 bis 2010 als Vorsitzender des Promotionsausschusses der Medizinischen Fakultät verantwortlich für Promotionen in der Humanmedizin und der Zahnmedizin, wird von der Medizinischen Fakultät Göttingen mit ihrer höchsten Auszeichnung geehrt. Professor Doenecke erhält die Albrecht-von-Haller-Medaille der Fakultät "in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste als Hochschullehrer bei der Ausbildung der Medizin- und Zahnmedizinstudenten in der medizinischen Biochemie" und "aufgrund seines tatkräftigen Wirkens bei der Verbindung des klinischen und vorklinischen Studiums an der Medizinischen Fakultät". Besondere Anerkennung spricht ihm die Medizinische Fakultät zudem für sein unermüdliches und prägendes Engagement zur Sicherung der guten akademischen Praxis in der Promotionskommission der Universitätsmedizin Göttingen aus.

Seinem wissenschaftlichen Interessengebiet als Direktor der Abteilung Molekularbiologie zu Fragen der Molekularbiologie und Biochemie ist der Festvortrag der feierlichen Verleihung gewidmet. Prof. Dr. Dr. Walter Neupert, Direktor des Adolf Butenandt-Instituts für Physiologische Chemie an der Ludwig Maximilians-Universität (LMU), spricht zum Thema "Die Biogenese der Mitochondrien, La Mettrie und der Rueinegni". Die Verleihung der Albrecht-von-Haller-Medaille findet am Donnerstag, dem 3. Februar 2011, um 14:00 Uhr im Hörsaal 542 des Universitätsklinikums Göttingen statt.

Verleihung der Albrecht-von-Haller-Medaille
an Professor Dr. Detlef Doenecke

Mit Festvortrag
"Die Biogenese der Mitochondrien, La Mettrie und der Rueinegni"
Prof. Dr. Dr. Walter Neupert, Adolf Butenandt-Institut, Ludwig Maximilians-Universität (LMU)
Donnerstag, 3. Februar 2011
14:00 Uhr s.t.
Hörsaal 542, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen

Weit über 2.000 Promotionsverfahren zur Verleihung des Titels zum Doktor der Humanmedizin und Zahnmedizin, zum begehrten "Dr. med." oder "Dr. med. dent.", sind in den letzten zehn Jahren über den Schreibtisch von Professor Dr. Detlef Doenecke gegangen. Als Vorsitzender der Promotionskommission der Medizinischen Fakultät und so genannter Promotor ist er es, der den korrekten Ablauf jeder Promotion an der Medizinischen Fakultät Göttingen im Blick hat. Zunächst ab 1992 als einer der Stellvertreter, ab 2001 dann als Promotor hat er regelmäßig in jeder Semesterwoche abschließende Promotionsprüfungen durchgeführt. Damit tragen wohl über tausend Promotionszeugnisse der Medizinischen Fakultät seine Unterschrift.

Die Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin und Zahnmedizin hat Professor Detlef Doenecke mit seinem Wissen und seinem Einsatz in der Lehre über viele Jahre mit großem Engagement gestützt. Die von ihm mit verfassten Lehrbücher der Biochemie haben große Verbreitung erlangt. Als grundlagenforschungsorientierter Mediziner hat sich Professor Doenecke auch beim Aufbau von neuen, interdisziplinären Studiengängen wie dem Master und PhD-Studiengang "Molecular Biology" und dem Studiengang "Molekulare Medizin" an der Medizinischen Fakultät engagiert. Diese Studiengänge bilden junge Menschen gezielt und auf internationalem Qualitätsniveau für künftige Aufgaben in der medizinischen und biologischen Grundlagenforschung aus. Diesen Zielen war auch ein von ihm als Sprecher geleitetes Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewidmet. Von 1999 bis 2008 hat Prof. Doenecke die Promotionsarbeiten etlicher Doktorandinnen und Doktoranden aus Abteilungen der Medizinischen und der Biologischen Fakultät sowie der Max-Planck-Institute für Biophysikalische Chemie und für Experimentelle koordiniert und mit einem zusätzlichen Ausbildungsprogramm unterstützt.

Die Albrecht-von-Haller-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Medizinischen Fakultät Göttingen. Sie wird seit 1959 in unregelmäßigen Abständen verliehen, in diesem Jahr zum 22. Mal. Die Medaille erinnert an den bedeutenden Göttinger Arzt, Wissenschaftler, Botaniker und Dichter Albrecht von Haller, der von 1736 bis 1753 als Professor für Anatomie, Chirurgie und Botanik an der damals noch jungen Universität Göttingen wirkte. Durch Albrecht von Haller entwickelte sich die Medizinische Fakultät in Göttingen zum Mittelpunkt naturwissenschaftlich orientierter medizinischer Lehre und Forschung.

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